Redesign Pfennigparade-Logo

Logo Redesign: Das neue Pfennigparade-Logo

Pfennigparade Logo auf Gebäude

Logo Redesign: Das neue Pfennigparade-Logo

Stiftung, NGO, Logodesign

Logo Redesign: Stiftung Pfennigparade

Das neue Logo der Pfennigparade. Fit für die „digitale“ Zukunft.

Auftraggeber:
Stiftung Pfennigparade, München, gemeinnützige Stiftung, über 2.000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Überarbeitung (Redesign) des Pfennigparade-Logos
Leistungen:
Beratung, Workshops, Strategieentwicklung, Konzeption, Logodesign
Altes und neues Logo der Pfennigparade
Das Pfennigparade Logo: Alt vs. Neu

Ausgangslage – Thema und Aufgabe

Das bestehende Logo der Pfennigparade ist nicht mehr zeitgemäß und weist einige technische Unzulänglichkeiten auf. Es soll – besonders im Hinblick auf digitale Anwendungen – modernisiert werden.

Strategie – Der Weg zum Ziel

Da die Pfennigparade Menschen mit Körperbehinderung und anderen Beeinträchtigungen in allen Lebensphasen begleitet, war es eine Vorgabe, für das Signet den bewährten „Pfennigparade-Rollstuhl“ beizubehalten. Signet und Wortmarke wurden daher sehr behutsam optimiert.

Lösung – Umsetzung

Für die Wortmarke wurde ein neuer, barrierearmer Schrifttyp gewählt, welcher auch als neue Hausschrift zum Einsatz gelangt. Die Formgebung des Signet wurde offener und dynamischer gestaltet und an die Anforderung digitaler Darstellungsformen angepasst.

Der Redesign Prozess auf einen Blick:

Der Weg zum neuen Pfennigparade-Logo

Analyse des bestehenden Logos

Im Vorfeld des Redesigns erfolgte eine eingehende Analyse des bestehenden Logos. Logotype und Signet wurden auf ihre Stärken und Schwächen hin geprüft.

Signet des bestehenden Pfennigparade-Logos

Das Signet

Der „Schnitt“ an der Oberkante ist sehr hart (1) und wirkt wenig menschlich.

Die Strichstärken sind wenig unterschiedlich/dynamisch und insgesamt sehr massiv (2).

Die Rundungen und Übergänge in der Form sind nicht homogen und nicht optimal ausgestaltet (3).

Logotype des bestehenden Pfennigparade-Logos

Die Logotype

Für das bestehende Logo kommt die „Futura bold italic“ zum Einsatz. Die Schrift ist und wirkt sehr konstruiert, unbewegt und technisch. Der gewählte Grauton wirkt etwas kraftlos und wenig kontrastreich.

Die „Futura light“, die für den Claim verwendet wird, wirkt ebenfalls sehr konstruiert, statisch und technisch. Vor allem in kleiner Darstellungsgröße (besonders am Bildschirm) ist sie, aufgrund der feinen Linien, schwer lesbar.

Fazit: Das bestehende Logo der Pfennigparade ist in die Jahre gekommen und passt nicht mehr zum neu ermittelten Werte-Kanon der Pfennigparade. Auch design-technisch sich zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung.

Abstrahierungsgrade

Auch wenn der „Rollstuhl“ als Ausgangsbasis für die Neugestaltung des Signets gesetzt war, lässt sich die Darstellung unterschiedlich stark abstrahieren. In einem Testlauf und in Workshops wurde der gewünschte Abstrahierungsgrad ermittelt.

Potenzielle Abstrahierungsgrade des neuen Pfennigparade-Logo

1 Bisher: massiv, eher statisch, Formen etwas unsauber, Kopf „losgelöst“

2 Gleiches Grund­prinzip: etwas schlanker und dynamischer, offene Kreisform wirkt luftiger, kein „abgeschnittener“ Kopf mehr

3 Mehr Rollstuhl: Rollstuhlfahrer noch besser erkennbar, Grundform noch dynamischer

4 Fokus auf Rollstuhl: etwas offenere und leichter Formgebung, dynamisch, bewegt (Rollstuhlfahrer im Aufstehen)

5 Abstraktion: Spielraum für Interpretation, gutes Zusammenspiel mit den Gestaltungsmerkmalen der Arbeitgebermarke

Optimierung des Signets

Ausgehend von der gewünschten Abstraktion (2) wurde im nächsten Schritt die Formgebung des Signets optimiert. Ziel war es, eine menschlichere, dynamischere Anmutung und eine offenere Formgebung zu erreichen, welche die Wahrnehmbarkeit des Signets erhöht.

Formoptimierung des Signets der Pfennigparade Vergleich altes und neues Signet der Pfennigparade

In einem intensiven Designprozess wurden Strichstärken, Dynamik, Dikten, Offenheit und Darstellung des „Rollstuhlfahrers“ immer weiter optimiert, die Darstellung immer wieder auf Wirkung und Funktionalität getestet.

Auch die Farbgebung des Signets wurde neu konzipiert. Der neue Farbton ist kräftiger und geht klar in Richtung „Grün“ und weniger in Richtung „Petrol“. Damit wirkt er kräftig, selbstbewusst sowie menschlicher und passt besser zum neu definierten Farbton des Logofonts.

Die neue Logotype

Die Logotype (Futura heavy oblique) war zu starr und konstruiert und in ihrer Wirkung eher nüchtern und unmenschlich. Eine neue Schrift, die möglichst barrierearm und gut lesbar ist, musste gefunden werden.

Die alte und die neue Logotype im Vergleich

Für die Logotype wird nun die „FiraGo semibold italic“ verwendet. Die neue Schrift entspricht den Vorgaben zur Barrierearmut, ist bewegter und abwechslungsreicher in der Formensprache und wirkt somit nicht mehr statisch und konstruiert. Als Farbe kommt nun ein reines Schwarz für klaren Kontrast und bessere Lesbarkeit zum Einsatz.

Das Ergebnis: ein neues, modernes und barrierearmes Logo

Das neue Signet wirkt offener, menschlicher und bewegter. Die Formgebung ist stimmig, die Kurvengestaltung ist dynamisch und vital.

Die Logotype entspricht den Vorgaben zur Barrierearmut, ist ebenfalls bewegter und abwechslungsreicher in der Formensprache. Sie wirkt nicht mehr statisch konstruiert und starr. Das reine Schwarz sorgt für klaren Kontrast und bessere Lesbarkeit.

Pfennigparade-Logo, farbig mit Claim
Pfennigparade Logo, farbig mit Claim
Pfennigparade-Logo, farbig ohne Claim
Pfennigparade Logo, farbig ohne Claim
Pfennigparade-Logo, einfarbig mit Claim
Pfennigparade Logo, einfarbig mit Claim
Pfennigparade-Logo, einfarbig ohne Claim
Pfennigparade-Logo, einfarbig ohne Claim

Anwendungsbeispiele

Geschäftsausstattung mit neuem Pfennigparade-Logo
Geschäftsausstattung: Briefpapier, Visitenkarten
Fahne mit neuem Pfennigparade-Logo
Fahne mit neuem Pfennigparade-Logo
Transporter mit neuem Pfennigparade-Logo
Transporter mit neuem Pfennigparade-Logo
Website mit neuem Pfennigparade-Logo
Website (verschiedene Devices) mit neuem Logo